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IuK FÜRTH
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FMD kurz erklärt: (veraltet)


Der Fernmeldedienst hat innerhalb des Katastrophenschutzes die Aufgabe die anderen Fachdienste, wie zum Beispiel Betreuungsdienst, Rettungsdienst und Sanitätsdienst, bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Zu seinen Aufgaben gehören dabei:


In den letzten Jahren wird vermehrt der Begriff Information und Kommunikation (IuK) für den Fernmeldedienst verwendet. Damit soll dem Einsatz moderner Kommunikationsmittel Rechnung getragen werden.

IuK kurz erklärt:

Im Katastrophenschutz werden sogenannte IuK-Einheiten (Informations- und Kommunikationseinheiten) eingesetzt, um im Falle eines Großschadensereignisses den erhöhten Kommunikationsbedarf decken zu können.

IuK-Einheiten werden von der im Katastrophenschutz tätigen Organisationen oder von den Gebietskörperschaften als Regieeinheit vorgehalten. Einige IuK-Einheiten werden noch unter der früheren Bezeichnung »Fernmeldedienst« (Bsp. Feuerwehr Köln) geführt.

Die Angehörigen der IuK-Einheiten unterstützen den Einsatzleiter als Sprechfunker und bei der Einsatz-Dokumentation. Darüber hinaus gehört zu den Aufgaben der Aufbau und der Betrieb zusätzlicher Kommunikationswege. Die Kommunikation kann sowohl drahtgebunden (Feldtelefon) als auch über Funk erfolgen.

Zur Ausstattung der IuK-einheiten gehören Einsatzleitwagen, Funksprechwagen, Fernmeldebaufahrzeuge und weitere Sonderfahrzeuge. Einige IuK Einheiten verfügen auch über Motorräder für Kradmelder


Die UG- SanEL

Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (Bayern)

Die Sanitätseinsatzleitung (in Bayern: SanEL=Organisatorischer Leiter(OrgL) + Leitender Notarzt(LNA) ) ist in Bayern allen Einsatzkräften des Rettungsdienstes, des Sanitätsdienstes und des Betreuungsdienstes weisungsbefugt. Hier kommen eine Vielzahl von kleinen Einheiten (z. B. Einzelfahrzeuge des Rettungsdienstes) zusammen, für die eine Führungsstruktur geschaffen werden muss.

Die UG-SanEL dient dabei als organisatorisches Element, ihre bis zu acht von der Katastrophenschutzbehörde benannten und als Führungskräfte ausgebildeten Mitglieder übernehmen federführende Funktionen insbesondere in den wesentlichen Abschnitten eines typischen Einsatzes, nämlich

Sie werden dabei wiederum durch Einheiten der Hilfsorganisationen (z. B. Fachgruppe „Information und Kommunikation“ mit Sprechfunkern, Rotkreuz-Kreisauskunftsbüro mit Registrierhelfern) in ihren Führungsaufgaben unterstützt.

Rechtliche Grundlage sind die „Richtlinien für die Bewältigung von Schadensereignissen mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker (Massenanfall von Verletzten)“, Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern Nr. ID4-2252.22-7 vom 1. September 1999.

Für die Kommunikationsaufgabe der (UG)SanEL beschafft das Land Bayern landesweit identische Kommunikationskoffer, die wie bei der UG-ÖEL Laptop, Telefonanlage und Drucker/Faxgerät enthalten und auch abseits eines Einsatzleitwagens betrieben werden können (z. B. in einer festen Führungsstelle in einem Gebäude). Auf dem Laptop ist das Programm „GSLWeb“ enthalten, das die Erfassung der Patientendaten und die Online-Übertragung zur Vermissten-Datenbank der bayerischen Polizei ermöglicht. In einem Zuschussprogramm gewährt das Land Bayern den beteiligten Hilfsorganisationen bis zu 70 % der Beschaffungskosten eines Einsatzleitwagens, um die Kommunikationskomponente der Sanitätseinsatzleitung optimal ausstatten zu können.

Aufgrund der Benennung „Unterstützungsgruppe“ wird die Funktion der UGSanEL oft gleichgesetzt mit der reinen Führungsassistenz (wie bei der UG-ÖEL), dies steht jedoch im Widerspruch zu den Aussagen der zugrundeliegenden Richtlinie des Innenministeriums. In solchen Fällen wird die dann eigentlich fehlende Abschnittsführung in den oben genannten Bereichen durch andere Führungskräfte übernommen (z. B. Einheitsführer der Hilfsorganisationen oder dienstfreie Organisatorische Leiter).